Q i g o n g   ist eine Methode, die auf sanfte, zugleich intensive Weise das Qi (Lebenskraft / Vitalität / Lebensenergie) bewahrt und stärkt. Qigong ist Arbeit am Qi, auch stetes Üben mit dem Qi.

Ruhe- und Entspannungsübung, langsame, fließende Bewegung, natürliche Körperhaltung und Atmung ergänzen einander und können auf individuelle Möglichkeiten des Übenden abgestimmt werden.
Vorstellungsbilder - die Hände durch das Wasser ziehen, einen Ball tragen und umfassen - leiten die Bewegungen an.

Qigong-Übungen können körperliche, seelische und geistige Funktionen regulieren und stärken. Sie fördern die Wahrnehmungs- und Konzentrationsfähigkeit und bewirken eine Haltung von innerer Ruhe und kraftvoller Entspannung.
Y a n g s h e n g   bedeutet   Pflege des Lebens.

Das Schwergewicht der von mir praktizierten Qigong-Übungen ist die Vorbeugung von Krankheiten.
Durch regelmäßiges Üben wirkt Qigong regulierend auf Atmung, Herz, Kreislauf und Nervensystem.
Es hat einen positiven Einfluß auf Verspannungen und Wirbelsäulenbeschwerden und ist auch sinnvoll als begleitende Therapie bei chronischen Erkrankungen.

Mein Lehrer Prof. Jiao Guorui (1923 bis 1997) war Arzt für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM).
In seiner Kindheit war er Schüler eines Meisters der Shaolin-Schule. Später vertiefte er seine Kenntnisse bei bekannten Qigong-Meistern.
Die verschiedenen Richtungen des Qigongs wurden Grundlage für die Entwicklung seines Lebenswerkes, das Lehrsystem Qigong Yangsheng.